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Impfung mit Nasenspray

 

Arzthelferin hält ein Nasenspray

© Gecko Studio AdobeStock 457474644

Während der Corona-Pandemie wurden in vorher nie dagewesener Geschwindigkeit neue Impfstoffe entwickelt. Weil das Corona-Virus mutiert, wird außerdem mit Hochdruck daran gearbeitet, auch die Impfstoffe anzupassen, damit sie möglichst gut vor neuen Varianten schützen. Daneben wird aber auch an einer anderen Form des Impfens geforscht, nämlich der Impfung per Nasenspray


Immunabwehr durch die Nase - keine Neuheit?


Vorhandene Daten deuten darauf hin, dass eine solche Impfung für lange Immunität sorgt und eine Weiterverbreitung der Viren sehr gut verhindert. Im Gegensatz zur Verabreichung durch eine Spritze setzt der Impfstoff, der inhaliert wird, bereits bei den Schleimhäuten und den Atemwegen an. Die dort gebildeten Antikörper fangen die Erreger sozusagen direkt dort ab, wo sie in den Körper gelangen. Die Impfung per Nasenspray hätte außerdem den Vorteil, dass es damit auch für Menschen, die Angst vor Spritzen haben, deutlich weniger Überwindung kosten würde, sich impfen zu lassen.

Vollkommen neu ist diese Vorgehensweise tatsächlich nicht. Im Rahmen der Grippeimpfung ist bereits seit einigen Jahren ein Impfstoff für Kinder und Jugendliche zwischen zwei und 17 Jahren zugelassen, der per Nasenspray verabreicht wird. Im Gegensatz zum Impfstoff, der in den Spritzen steckt, handelt es sich dabei um einen Lebendimpfstoff.


Risiken und Nebenwirkungen


Eine Impfung durch ein Nasenspray scheint also grundlegend möglich zu sein. In manchen Ländern ist eine solche Impfung auch bereits zugelassen, so gibt es Corona-Impfstoffe, die als Nasenspray verabreicht werden, unter anderem in Indien und China. Über die Impfstoffe anderer Länder sind in unseren Breiten aber keine ausreichenden Informationen bekannt. Der in Deutschland entwickelte Impfstoff zum Inhalieren scheint zwar nach Tierversuchen sehr vielversprechend. In weiteren Studien stellte sich jedoch heraus, dass das Präparat aber noch nicht für den Einsatz geeignet war.

Darüber hinaus ist auch das Impfen per Nasenspray unter Umständen mit gewissen Risiken verbunden. Das betrifft vor allem die Nähe zu den Gesichtsnerven bei dieser Art des Impfens. Nachdem sich Fälle von Gesichtslähmung gehäuft hatten, wurde Anfang des Jahrtausends ein Grippeimpfstoff für die nasale Verabreichung vom Markt genommen. Auch solche Nebenwirkungen müssen genau erforscht werden, bevor eine Corona-Impfung per Nasenspray denkbar wird.

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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