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Schnuller – Für und Wider

Schnuller, die auch Beruhigungssauger genannt werden, sind weit verbreitet. Dass Babys zumindest zum Schlafen Schnuller bekommen, gilt weitgehend als normal. Als problematischster Aspekt des Schnullergebrauchs wird vielfach die Entwöhnung gesehen, die am besten im Alter von ungefähr zwei Jahren stattfinden sollte. Doch schon lange vor diesem Zeitpunkt gibt es einige Aspekte, die für den Gebrauch eines Schnullers sprechen, aber auch einige gute Argumente dagegen.

So wird davon abgeraten, Babys in den ersten Wochen einen Schnuller zu geben, bis die richtige Saugtechnik beim Stillen erlernt ist. Zwar ist der Saugreflex von Anfang an vorhanden und wird bereits im Mutterleib zum Teil durch das Lutschen am Daumen befriedigt. Das heißt aber nur, dass die Kleinen nach der Geburt reflexartig anfangen, nach der Brust der Mutter zu suchen. Dass das Stillen auf Anhieb perfekt funktioniert, ist nicht gesagt und das Saugen an einem Schnuller ist etwas vollkommen anderes als das Saugen an der Brust zur Nahrungsaufnahme. Deswegen lautet die Empfehlung, wenn Babys gestillt werden, zuerst eine funktionierende Stillbeziehung aufzubauen und frühestens dann einen Schnuller zu geben.

Ein weiteres Argument gegen den Schnuller sieht man vor allem von Zahnärzten oder Kieferorthopäden bestätigt. Wenn Kinder ihn dauerhaft im Mund haben, können Zahn- und Kieferfehlstellungen drohen. Eine Zahnspange oder weitere kieferorthopädische Behandlung wird dann später nötig. Auch zu einer Verzögerung der Sprachentwicklung oder zu einer fehlerhaften Entwicklung kann es kommen, wenn die Kleinen zum Dauernuckeln neigen. Die Muskulatur von Zunge, Lippen und Kiefer muss sich erst trainieren, ständig die gleiche Saugbewegung am Schnuller zu machen, ist hier eher kontraproduktiv.

Was die Sprachentwicklung des Babys betrifft, findet sich auch das Argument, dass die Kleinen gar nicht richtig mit ihrer Umwelt kommunizieren können, wenn ihnen den ganzen Tag ein Schnuller im Weg ist.

Neben den Argumenten gegen die Beruhigungssauger sprechen aber auch einige Punkte dafür. Der Schnuller zum Einschlafen wird sogar positiv bewertet, da die Kleinen so entspannt und mit einem Gefühl von Sicherheit schlafen. Man geht inzwischen in amerikanischen Studien sogar davon aus, dass Babys, die mit Schnuller im Mund schlafen, ein wesentlich geringeres Risiko haben, am plötzlichen Kindstod zu sterben.

Für stillende Mütter kann der Schnuller außerdem zur Entlastung werden. Das komplette Saugbedürfnis eines Babys, das auch weit über die reine Nahrungsaufnahme hinausgeht, ist für die Mutter praktisch nicht zu leisten. Wenn das Baby keinen Hunger hat, kann hier also der Schnuller als Ersatz einspringen. Zwar lutschen Babys schon vor der Geburt auch am Daumen, aber Daumenlutschen ist auf Dauer für die Zahn- und Kieferstellung noch schlechter als Dauernuckeln.

Bevor man die Frage beantwortet, ob man einen Schnuller verwenden will oder nicht, lohnt es sich auch, den Kinderarzt oder den Zahnarzt um Rat zu fragen. Letzten Endes ist es auch die Entscheidung des Babys, ob ein Schnuller verwendet werden kann oder nicht. Manche Säuglinge nehmen ihn schlicht und ergreifend überhaupt nicht an. Hat man jedoch ein Kind, das Schnuller grundsätzlich akzeptiert, wird dazu geraten, den Beruhigungssauger möglichst sparsam einzusetzen. Beim Krabbeln oder später beim Herumlaufen auf dem Spielplatz braucht das Baby ihn im Prinzip nicht. Zum Einschlafen oder zur kurzen Beruhigung in Ausnahmesituationen, wie zum Beispiel beim Kinderarzt, ist der Schnuller dagegen wesentlich sinnvoller. Insgesamt sollte er den Kleinen nicht dauerhaft überlassen werden und auch zur Beruhigung können zuerst andere Techniken probiert werden, wie liebevolles Zureden und Körperkontakt, bevor auf den Schnuller zurückgegriffen wird. Solche anderen Arten zu etablieren, das Kind zu beruhigen, haben auch den Vorteil, dass sie funktionieren, wenn der Schnuller verloren wurde oder gerade schmutzig ist, weil er zum Beispiel beim Spaziergang aus dem Kinderwagen gefallen ist.

Wenn Babys und später Kleinkinder nicht zu sehr auf den Schnuller „eingeschossen“ sind, macht das die Entwöhnung auch leichter, weil er weniger vermisst wird. Eine beliebte Methode, um den Kleinen den Schnuller am Ende ganz abzugewöhnen, ist zum Beispiel die Schnullerfee, die den Schnuller mitnimmt und dafür einen Wunsch erfüllt.

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