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Zecken übertragen immer mehr Krankheiten

Wenn das Frühjahr kommt, nehmen auch die Aktivitäten von Zecken wieder zu. Je milder der vorangegangene Winter war, umso mehr der blutsaugenden Milben sind unterwegs. Milde Winter töten die Tiere nicht, wirklich sicher ist man daher vor den Zecken zu keiner Jahreszeit. Nach Aufenthalten im Freien kontrolliert man am besten direkt, ob eine Zecke über den Körper krabbelt oder sich bereits irgendwo festgebissen hat. Beißt die Zecke erst einmal zu, können Menschen und Haustiere mit Krankheiten infiziert werden. Davon übertragen die Blutsauger eine ganze Menge, teilweise sind die Infektionen sehr gefährlich. In Europa werden in erster Linie Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) durch Zecken übertragen.

 

Die Borreliose wird von Bakterien ausgelöst und kann gut durch Antibiotika behandelt werden, wenn sie früh genug entdeckt wird. In der ersten Phase bildet sich eine Rötung, die zu einem roten Ring wird. Diese Rötung tritt jedoch nicht sofort nach dem Zeckenbiss auf. Man sollte dem Arzt also in jedem Fall mitteilen, wenn man in der letzten Zeit von einer Zecke gebissen wurde, selbst wenn dies eine Weile her ist. Weitere Hinweise sind leichtes Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen.

Startet die Behandlung der Erkrankung zu spät, kann sie gefährlich werden und Langzeitschäden verursachen, die sich nicht mehr regenerieren. Die Bakterien greifen unter anderem Organe und das Nervensystem an. Einige Wochen oder wenige Monate nach der Infektion geht die Borreliose in die zweite Phase, es können unter anderem Herzrhythmusstörungen auftreten. Monate nach dem Zeckenbiss kommt es zur dritten, chronischen Phase mit Veränderungen der Haut und Beschwerden in den Gelenken.

 

FSME verläuft bei den meisten Betroffenen beschwerdefrei. Treten Symptome auf, dann meistens im Zeitraum von sieben bis vierzehn Tagen nach der Infektion, es kann jedoch auch bis zu einem Monat dauern. Die Symptome sind oft grippeähnlich und werden deswegen fehlgedeutet, so zählen z.B. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen dazu. Damit ist für viele Erkrankte die Infektion bereits ausgestanden und es folgt eine Immunität gegen die Viren für die nächsten maximal fünf Jahre.

Verläuft die Krankheit jedoch schlimmer, sind auch Entzündungen des Gehirns, des Rückenmarks oder auch der Hirnhäute möglich. Auch Ausfälle des Nervensystems können vorkommen und bei schweren Verläufen Lähmungen, u.a. auch Atemlähmungen. Auch bei schweren Verläufen kann die Erkrankung noch abheilen, dies nimmt jedoch einiges an Zeit in Anspruch.

Die Prognose ist grundsätzlich besser, je jünger die Patienten sind, Senioren haben entsprechend ein hohes Risiko für schwere Verläufe. Im schlimmsten Fall können Spätfolgen bestehen bleiben oder die Infektion oder ihre Spätfolgen können einen tödlichen Verlauf nehmen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Krankheiten, die von Zecken übertragen werden können, kann man sich gegen FSME jedoch impfen lassen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn man in einem Risikogebiet lebt oder Urlaub macht.

 

Dies sind jedoch nicht die einzigen Erkrankungen, die durch Zeckenbisse übertragen werden können. Andere Krankheiten sind zwar deutlich seltener, aber nicht weniger behandlungsbedürftig. Dazu zählt beispielsweise Babesiose. Diese kommt in erster Linie bei Tieren vor und nicht bei Menschen, es gibt jedoch auch in Deutschland Zecken, die die Erkrankung übertragen. Die hauptsächlichen Symptome sind Fieber, Muskelschmerzen und Müdigkeit. Eine weitere Infektion ist die Ehrlichiose, die von verschiedenen Zeckenarten übertragen wird. Hier können ebenfalls Fieber und Muskelschmerzen auftreten, aber auch Kopfschmerzen und Übelkeit. Noch seltener ist Tularämie, mit der sich sowohl Menschen als auch Tiere anstecken können. Grundsätzlich kommt der Erreger, ein Bakterium, auch in Europa vor, kann von Zecken übertragen werden und ist in hohem Maße ansteckend. Die Symptome ähneln denen einer Grippe, die Krankheit bringt jedoch darüber hinaus weitere Anzeichen mit sich, beispielsweise Atemnot.

Zecken können außerdem weitere Erkrankungen übertragen, zum Beispiel mehrere Varianten des Fleckfiebers. Im schlimmsten Fall können Infektionen nach Zeckenbissen sogar tödlich verlaufen. Zwar kommen diese Krankheiten in aller Regel nicht in unseren Breiten vor, es ist jedoch sinnvoll, sich bei Auslandsreisen vorher zu informieren, welche Krankheiten Zecken im Zielland übertragen können und entsprechend Vorsicht walten zu lassen.
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