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Erkältungsmythen halten sich hartnäckig

 

Familie mit Erkältung sitzen auf dem Sofa und teilen sich eine Decke

© Pixel-Shot AdobeStock 241545158

In der kalten Jahreszeit kommt kaum jemand ganz an einer Erkältung vorbei. Vor allem leichte Symptome wie Schnupfen und Heiserkeit machen irgendwann regelrecht die Runde. Stärkt man frühzeitig seine Abwehrkräfte, ist das eine der besten Methoden, um sich vor Erkältungen zu schützen. Auch dass regelmäßiges Händewaschen das Ansteckungsrisiko mindert, ist richtig. Gleichzeitig ist jedoch eine Vielzahl an Erkältungsmythen im Umlauf, die nachweislich falsch sind.

Eine Erkältung ist keine Grippe und kommt auch nicht von Kälte

So wird teilweise eine Erkältung, auch grippaler Infekt genannt, mit einer echten Grippe gleichgesetzt. Es sind jedoch verschiedene Erkrankungen, die von unterschiedlichen Viren ausgelöst werden. Deswegen schützt die Impfung gegen Influenza auch nicht vor Erkältung. Bei einer echten Grippe ist Schnupfen eher selten, während es für grippale Infekte ganz typisch ist, dagegen wird eine Grippe häufig von Kopf- und Gliederschmerzen begleitet. Während eine Grippe meistens mit schlagartig recht heftig auftretenden Symptomen einhergeht, verstärken sich bei einer Erkältung die Anzeichen meistens im Laufe der ersten Tage allmählich. Bis man sich von einer Grippe wieder erholt hat, dauert es außerdem in aller Regel länger.

Trotz der Bezeichnung „Erkältung“ werden grippale Infekte nicht von Kälte ausgelöst. Das reine Frieren muss noch keinen Schnupfen oder Husten nach sich ziehen, auch dann nicht, wenn man beispielsweise mit nassen Haaren nach draußen geht. Es gibt aber einen anderen Zusammenhang: Frieren schwächt die Abwehrkräfte, was es Erregern wiederum leichter macht.

Nase hochziehen ist schlecht, aber Hand vor den Mund halten richtig – oder?

Tatsächlich verhält es sich eher umgekehrt. Das Hochziehen der Nase gilt allgemein als unanständig und wird nicht gerne gesehen. Tatsächlich landen jedoch die Krankheitserreger dabei eher im Magen, wo sie keinen Schaden anrichten. Die Nase hochzuziehen ist also nicht schädlich für die Heilung. Schnäuzt man dagegen zu kräftig in ein Taschentuch, kann man das Sekret zum Beispiel in die Nebenhöhlen drücken, dort können weitere Entzündungen entstehen. Putzt man die Nase also in ein Taschentuch, sollte man dabei erst ein Nasenloch ausblasen und dann das andere, in jedem Fall ohne zu viel Druck.

Taschentücher sollte man nach dem Benutzen übrigens schnellstmöglich wegwerfen. Man steckt sich zwar nicht an den eigenen Keimen noch einmal an, es besteht aber durchaus Ansteckungsgefahr für andere Personen, wenn sie damit in Berührung kommen sollten.

Die Hand beim Husten oder Niesen vor Mund und Nase zu halten, verhindert keine Ansteckung, sondern fördert sie unter Umständen eher noch. Hygienischer ist die Ellenbeuge statt der Hand. Wenn man gegen die eigene Handfläche hustet oder niest, landen dort Keime. Wäscht man sich nicht direkt die Hände, sondern berührt anschließend andere Oberflächen oder gibt sogar einer anderen Person die Hand, verbreiten sich die Erreger auf diese Art munter weiter.

Wie war das noch mit Vitamin C?

Vitamin C ist wichtig für den Körper und unter anderem für unsere Abwehrkräfte von Bedeutung. Als Verbeugung vor Erkältung große Mengen des Vitamins zu sich zu nehmen, nützt aber nichts, denn der Körper kann den Überschuss nicht speichern. Es gibt auch keine Garantie, sich keine Erkältung einzufangen, wenn man nur genügend Vitamin C zu sich nimmt. Richtig ist jedoch, dass bei einer ausgewogenen Ernährung mit viel Obst und Gemüse und der ausreichenden Zufuhr aller wichtigen Nährstoffe der Körper am besten arbeiten kann – und damit auch das Immunsystem.

Was ist dran an Hausmitteln?

Gegen Erkältung gibt es eine Menge Hausmittel, von denen einige tatsächlich zumindest die Symptome lindern können. Dazu gehören beispielsweise die berühmte Hühnerbrühe und Quarkwickel. Allgemein hilft es, genug zu trinken, denn der Körper braucht Flüssigkeit, um Sekrete ausscheiden zu können. Hühnerbrühe versorgt die Betroffenen gleichzeitig mit Nährstoffen, deswegen ist sie ein sinnvoller Helfer. Auch einige Teesorten wie Kamille, Salbei oder auch Thymian wirken sich auf verschiedene Beschwerden positiv aus. Zwiebelpäckchen bei Ohrenschmerzen und Wadenwickel bei Fieber können ebenfalls Linderung verschaffen.

Ins Reich der Mythen gehört jedoch, dass warmes Bier oder Grog helfen würde. Alkohol entzieht dem Körper Wasser, dieses benötigt er jedoch, um die Erkältung loszuwerden. Von diesen Hausmitteln ist deswegen abzuraten. Social Buttons von Facebook, Twitter und Google anzeigen (Datenschutzbestimmungen)
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